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Vielfalt türkisch- migrantischer Familienstrukturen „Eigentlich gibt es keine einheitliche türkische Familienstruktur, die ist so verschieden wie die Familie selbst", erklärte Zeynep Elibol fast entschuldigend. Allerdings würden die Migranten im Ausland verstärkt an oft überholten Traditionen ihrer Herkunft festhalten, erklärte die Akademikerin. Zum herrschenden Patriarchat in den türkischen Familien äußerten einige Zuhörer ihre Bedenken, Elibol bestätigte diese Ungleichbehandlung der Geschlechter: Die Tendenz zur Männerdomäne sei eine Tatsache und bestimme den Vater als das familiäre Oberhaupt, so Elibol und nannte Bildung und Erziehung wegweisend für mehr weibliche Unabhängigkeit. Leider seien in vielen türkischen Familien von klein an die Frauen und Mädchen für die Bedienung der Männer und Brüder zuständig, aber: „Je gebildeter und unabhängiger eine Frau ist, umso mehr Selbstbestimmtheit hat sie", meinte die Akademikerin, die bei ihren Landsmännern wegen ihrer feministischen Einstellung nicht gerade beliebt ist. BW |
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