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„Ein Glück, dass bisher noch nichts passiert ist“, sagt der Halleiner Bürgermeister. Das Ergebnis einer statischen Überprüfung schockte. Die gesamte Dachkonstruktion ist instabil, im Beton der Tragsäulen wurde viel zu wenig Eisen eingearbeitet, und für die notwendige Traglast wurde viel zu klein dimensioniert. Sowohl Träger als auch die Leimbinder sind völlig überbelastet.
Die Belastung der Tragwerkskonstruktion liegt laut vorliegendem Gutachten bei unglaublichen 263 Prozent. Jene Statiker, die im Schneekatastrophen-Winter 2006 mit der Überprüfung der Dachlast beauftragt wurden, haben lediglich das Dach selber, nicht jedoch dessen Tragekonstruktion für die Sicherheit der Hallenbenutzer überprüft, noch auf diese Gefahrensituation aufmerksam gemacht. Der für bauliche Angelegenheiten zuständige Stadtrat Alois Rettensteiner steht hinter der baubehördlichen Schließung. Er hat jedoch nicht für eine Sanierung der Halle gestimmt, sein Anliegen ist ganz klar der Neubau. Die Sanierung des 40 Jahre alten Gebäudes hätte ca. 1.600.000 Euro verschlungen. Der Neubau - ohne der angeschlossenen Hausmeisterwohnung - 2.100.000 Euro. Seiner Meinung nach hätte man mit den aktuellen Planungen viel früher beginnen müssen. Die Sporthalle aus den 60-er Jahren war für internationale Hallen-Veranstaltungen ohnehin zu klein. Das kann jetzt anders werden.
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