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Diese Großinvestition in der Urstein-Au ist für Puch ein Riesenerfolg, wirtschaftlich eine tolle Sache, sagt Bürgermeister Helmut Klose vergangene Woche, als die Entscheidung für einen der 43 eingereichten Entwürfe zum Neubau des Gefängnisses fiel. Zwei Tage lang saß Klose und Justizanstaltsleiter Dietmar Knebel in einer Jury über den eingereichten Projekten. Nun liegt auch das Ergebnis vor und soll nach der gesetzlichen Einspruchsfrist bekannt gegeben werden. Ein Gemeindevertretungsbeschluss musste dazu keiner gefasst werden, die Bebauung entspräche allen aktuellen Vorgaben des Flächenwidmungsplanes. In der Gemeinde Puch lag zudem letztes Jahr eine Unterschriftenliste „gegen“ das Urstein-Knast-Projekt auf, in dem die Bedenken gegen eine Strafanstalt geäußert werden konnte. Mit 60 Unterschriften, dazu 10 eMails, zeichnete sich eher mäßiger Widerstand gegen das Vorhaben ab.
Das Areal für die Strafanstalt am Pucher Gewerbegebiet.
Ausstellung der Knast-Exponate in der Volksschule Puch Von Freitag 11. März (14 - 18 Uhr), Samstag 12. März (18 - 18 Uhr), bis Sonntag 13. März (11 - 14 Uhr). Zu diesem Anlass findet am Sonntag von 11 - 14 Uhr im Turnsaal ein zünftiger Frühschoppen statt. Zwei Jahre lang liefen die Bestrebungen, das aufgeschlossene und zwischenzeitig flächenwidmungsmäßig geeignete Areal der Justizbehörde näher zu bringen. Dass die Wirtschaftlichkeit des Gewerbeparks in den letzten Jahren nicht gerade positiv verlief erstaunt nicht wirklich. Querelen des Grundstückseigentümers, der oberösterreichische Schotterbaron Hans Asamer, mit dem Land wegen ausbleibender Förderungen trugen das ihre dazu bei: „Bei keinem meiner 14 Gewerbeprojekte von Österreich bis Arabien werde ich so geprügelt wie in Salzburg”! Asamer hat sich die Verwertung des um teures Geld entwickelten Gewerbeparks Ursteinau anders vorgestellt. Shops statt Produktion Landeshauptmannstellvertreter Wilfried Haslauer: Die Ursteinau sei für Produktionsbetriebe gewidmet. Die Auflagen hätten die Betreiber akzeptiert. Asamer und Aluta wollten aber Diskonter, Billighotelketten, eine Tankstelle, ein Fastfood-Lokal, Spielegroßvertrieb, eine Spedition und ein Betonwerk statt Industriebetriebe mit tausenden Jobs am Gewerbepark. Die Fachhochschule und andere Betriebe können sich als gute Standort-Platzierungen durchaus sehen lassen. Die Strafvollzugsanstalt ist ein weiterer interessanter Schritt in die richtige Richtung. Fra |
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